Anlage zum Auftragsverarbeitungsvertrag✦

Technische und organisatorische Maßnahmen

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026

Worum geht es auf dieser Seite?

Die Sicherheitsmaßnahmen hinter unserem Auftragsverarbeitungsvertrag, in der Reihenfolge, in der Art. 32 DSGVO danach fragt. Die Seite zeigt, was heute umgesetzt ist und was nicht, damit Sie sich selbst ein Urteil bilden können.

Wer hat Zugang zu den Servern?

  • Räumlichkeiten: Die Server stehen im Rechenzentrum von Hetzner in Falkenstein, Deutschland, das nach ISO/IEC 27001 zertifiziert ist. Niemand bei Transept hat physischen Zugang.
  • Systeme: Zwei namentlich benannte Personen, die Gründer, können sich am Produktivsystem anmelden. Die Administratoranmeldung ist ausschließlich per SSH-Schlüssel möglich, und eine Firewall sperrt jeden Port, den der Dienst nicht nutzt.
  • Daten: Im normalen Betrieb liest niemand Kundendokumente. Bei einer Support-Anfrage bitten wir Sie um Erlaubnis und fragen, um welches Dokument es geht, bevor wir es öffnen. Administrative Aktionen an Konten (Rollenänderungen, Impersonation, Credit-Anpassungen) werden in einem dauerhaften Audit-Log festgehalten.
  • Trennung: Jedes Konto sieht nur seine eigenen Dokumente und die mit ihm geteilten. Team-Dokumente sind nur für das jeweilige Team sichtbar.

Wie werden die Daten bei der Übertragung und bei der Speicherung geschützt?

  • Bei der Übertragung: TLS 1.2 oder höher für jede Verbindung, sowohl zwischen Ihrem Browser und unseren Servern als auch zwischen unseren Servern und den KI-Anbietern. Unverschlüsseltes HTTP wird umgeleitet.
  • Passwörter und Codes: werden ausschließlich als gesalzene bcrypt-Hashes gespeichert. Einmalcodes verfallen nach zehn Minuten und werden auf dieselbe Weise gehasht.
  • Bei der Speicherung: Die Festplatte des Servers und die darauf liegenden Backups werden von uns nicht verschlüsselt. Geschützt sind sie durch die physische Sicherheit des Rechenzentrums und die oben beschriebenen Zugriffsbeschränkungen.

Was protokollieren wir?

  • Serverprotokolle erfassen Anfragen und Fehler, nie den Text Ihrer Dokumente, und werden bis zu 90 Tage aufbewahrt.
  • KI-Anfragedaten (Modell, Zeitpunkt, Token-Anzahl, Kosten, Fehler) liegen auf unserem eigenen Monitoring-Server in Deutschland. Der Text von Prompts und Antworten wird vor dem Speichern maskiert.
  • Dokumentverlauf: Jede Änderung an einer Übersetzung, ob durch eine Person oder durch die KI, wird zusammen mit ihrem Urheber festgehalten, sodass Sie sehen können, wer was geschrieben hat.

Wie stellen wir die Verfügbarkeit des Dienstes sicher?

  • Vor jedem Software-Update wird die Datenbank gesichert; die zehn neuesten Kopien werden in Deutschland aufbewahrt.
  • Schlägt eine Datenbankänderung fehl, wird das Update abgebrochen; die laufende Version und ihre Daten bleiben unberührt.
  • Die Wiederherstellung aus diesen Kopien wurde bereits im Produktivbetrieb durchgeführt, nicht nur getestet.
  • Jedes Update wird unmittelbar nach dem Start einer Funktionsprüfung unterzogen.

Wie werden Daten gelöscht?

Wenn Sie ein Dokument löschen, wird es samt seinen Übersetzungen sofort aus der Datenbank entfernt; wenn Sie ein Konto löschen, wird sein gesamter Inhalt entfernt. Die Backup-Kopien werden innerhalb von etwa zwei Tagen ersetzt. Für Einträge bei den KI-Anbietern gelten deren eigene Aufbewahrungsfristen, die im Auftragsverarbeitungsvertrag aufgeführt sind.

Welche KI-Anbieter sehen den Text, und auf welche Weise?

  • Ein Modell erhält die Passage oder Seite, an der gerade gearbeitet wird – und nur für die Dauer der Anfrage.
  • Alle von uns eingesetzten Anbieter schließen API-Daten vom Training ihrer Modelle aus.
  • Die vollständige Liste mit den Regionen und den Übermittlungsgrundlagen für jeden Anbieter finden Sie auf der Seite zu Unterauftragsverarbeitern.

Wie gehen wir mit Sicherheitsvorfällen um?

Wir untersuchen jede vermutete Verletzung sofort, informieren betroffene Kunden unverzüglich, spätestens innerhalb von 72 Stunden, und benachrichtigen die Aufsichtsbehörde, soweit das Gesetz es vorschreibt. Sicherheitslücken melden Sie bitte an support@transept.ai.

Wie werden die Maßnahmen getestet und überprüft?

  • Bei jeder Änderung läuft vor der Auslieferung eine automatisierte Testsuite.
  • Bevor wir einen Unterauftragsverarbeiter hinzufügen, prüfen wir seine Bedingungen; diese Seite überprüfen wir, sobald sich an den obigen Angaben etwas ändert.

Was ist noch nicht umgesetzt?

  • Kein eigener SOC-2-Bericht und kein eigenes ISO-27001-Zertifikat.
  • Bisher kein externer Penetrationstest.
  • Keine Verschlüsselung der gespeicherten Daten über die Schutzmaßnahmen des Rechenzentrums hinaus.
  • Die Backups liegen auf dem Produktivserver, nicht an einem zweiten Standort.