Willkommen im Journal
Warum wir hier schreiben, was Sie hier erwartet und eine kleine Einladung, wieder vorbeizuschauen.



Wir haben Transept nicht gebaut, um viel Lärm zu machen. Wir haben es entwickelt, weil bei Übersetzungen ständig etwas auf der Strecke blieb – der Rhythmus eines Satzes, der Aufbau eines Witzes oder dieser eine Moment, in dem jemand zögert, bevor er das Schwierige ausspricht. Jedes Tool, das wir ausprobierten, lieferte uns zwar die Wörter, warf den Rest aber weg.
Also haben wir genau das Tool entwickelt, das uns immer gefehlt hat. Und dabei dachten wir uns immer wieder: Wir sollten einiges davon aufschreiben.
Das hier ist der Ort dafür.
Im Journal veröffentlichen wir die kleinen, ehrlichen Erkenntnisse, die wir bei der Entwicklung von Transept und beim Beobachten der Nutzer gewinnen. Wie man die eigene Stimme über verschiedene Sprachen hinweg bewahrt. Was bei der Übersetzung von Belletristik funktioniert – im Gegensatz zu einem Vertrag oder einem Brandbook. In welche Modelle wir uns diesen Monat verliebt haben und von welchen wir uns still und leise wieder getrennt haben. Warum derselbe Absatz in einer Sprache wunderbar klingen kann, in einer anderen aber irgendwie danebenliegt – und was man konkret dagegen tun kann.
Manche Beiträge werden ganz praktisch sein – Workflow-Notizen, Glossar-Tricks, eben Dinge, die man direkt morgen früh per Copy-and-Paste in den eigenen Prozess übernehmen kann. Andere nehmen sich mehr Zeit. Über das Handwerk. Über das, was es bedeutet, etwas zweimal zu schreiben.
Wir sind zu zweit und bauen das hier gemeinsam auf. Wir sind kein Content-Team. Wir werden Ihre Woche nicht mit Inhalten überfluten. Geplant sind ein oder zwei Beiträge im Monat – sorgfältig von uns selbst verfasst, mit unseren eigenen Stimmen. Wenn etwas, das wir hier teilen, Ihnen eine Stunde Zeit spart, Ihre Sicht auf eine Übersetzung verändert oder sich einfach nur gut zum Kaffee liest – das ist unser Anspruch.
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Danke, dass Sie von Anfang an dabei sind. Wir freuen uns, dass Sie hier sind.
— Maria & Vitalii
Autoren

Mitgründerin von Transept. Drei Abschlüsse in englischer Sprache und Literatur – Kyiv, Ostrava und ein Jahr in Salzburg – und gebürtige Ukrainerin, die den Großteil ihres Schreiblebens auf Englisch verbringt. Kam als Prompt Engineer zur KI, dann Produkt- und Lifecycle-Marketing. Sie schreibt halbfiktionale Geschichten über echte Menschen und kreist immer wieder um die Frage, was zwischen Sprachen verloren geht.

Mitgründer von Transept, schreibt unter dem Pseudonym „Mevkh“. Ein Abschluss in Sprache und Literatur, dann der Wechsel zur Software: Senior AI Engineer, der produktive LLM-Funktionen für 50.000+ Nutzer bereitstellt – RAG, agentenbasierte Tools, LLM-as-Judge-Evaluierung. Ein Romanautor auf dem langsamen Weg, mit 120.000 Wörtern satirischer Romantasy in der Schublade. Die Reibung zwischen KI-Übersetzung und seiner eigenen Prosa hat das Ganze ins Rollen gebracht.